Das Seelsorge-Trainingsprogramm enthält folgende 12 Module:

Die Module bauen aufeinander auf, sodass die Teilnahme an den jeweils vorhergehenden Modulen notwendig ist.

    Erstes Jahr
  • Modul 1: Dynamik biblischer Veränderungen
  • Erforschung der Natur und des Wesens der Seelsorge, die den Herrn verherrlicht. Gottes Willen für das Leben des Hilfesuchenden verstehen lernen. Struktur wahrer Veränderung. Herrschaftswechsel. Einführung in biblische "Kardiologie". Gebrauch biblischer "Brille", um Menschen, deren Probleme und Gottes Lösungen zu verstehen. Dieses Modul ist ein besonders wertvoller und wichtiger Einstieg für jeden, der in seinem Leben und Dienst die tief eindringende und richtungweisende Kraft des Wunderbaren Ratgebers durch sein Wort erfahren möchte.

  • Modul 2: Prozess biblischer Veränderungen
  • Aufgrund des Studiums der Natur menschlicher Probleme anhand der Heiligen Schrift, lernt man, den Prozess der Veränderungen durch die biblische "Brille" zu betrachten. Vorstellung der vier Phasen des Seelsorgeprozesses: Beziehung aufnehmen, Selbsterkenntnis fördern, ins Licht der Schrift stellen und neue Lebensweise trainieren. Anhand des Fallbeispiels "Maria" wird die im ersten Modul beschriebene Dynamik für jede der vier Phasen konkretisiert. Studenten können so ihren seelsorgerlichen Umgang mit Menschen entwickeln und verfeinern und lernen Jesus, den Wunderbaren Ratgeber, besser zu spiegeln.

  • Modul 3: Beziehung des Seelsorgers zum Hilfesuchenden
  • Ausführliche Studie des einzigen Seelsorgefalls, dem ein ganzes Buch der Heiligen Schrift gewidmet ist... Hiob. Hier werden menschliche Beziehungen untersucht, und wie Gott durch sie im Leben von Menschen wirkt. Wie kann man das Einfühlungsvermögen im Umgang mit Freunden, Hilfesuchenden und Mitmenschen entwickeln, um die Fehler von Eliphas, Bildad und Zophar zu vermeiden und die überwindende Gnade Elihus zu fördern. Verstehen, wann "richtige" Worte unangebracht sind. Die Hauptaufgabe des "Vertrauten Freundes" verstehen und praktische Anwendungen aus dem längsten Seelsorgefallbeispiel der Heiligen Schrift erarbeiten. Praktische Ratschläge und Anweisungen, damit die Hauptsache in der Beziehung zwischen dem Seelsorger und seinem Hilfesuchenden Hauptsache bleibt.

  • Modul 4: Anwendung der Schrift in der Seelsorge
  • Gefahren einer unweisen Anwendung der Heiligen Schrift in der Seelsorge. Ratschläge und Anweisungen der Schrift für rechte Anwendung biblischer Gegenmittel für verschieden befallene "Böden" des Herzens. Biblische Beurteilung der Verwendung außerbiblischer Quellen, um Menschen zu helfen. Biblischen Umgang mit der Kultur lernen, der sie weder ignorieren noch einfach nachahmen will. Ein Modell für den Umgang mit Psychologie entwickeln. Die Überlegenheit der Bibel begreifen, um sich kritisch mit solchen Konzepten, wie psychologische Bedürfnisse, niedriges Selbstwertgefühl und chemisches Ungleichgewicht auseinanderzusetzen. Probleme des Integrationalismus. Die große Sorge und der Fokus des wahren Freundes ist es, falsche Anwendung der Schrift zu vermeiden und sorgfältig die für den jeweiligen Seelenzustand geeigneten göttlichen Mittel zur rechten Zeit, im rechten Maß und auf rechte Art und Weise anzuwenden. Die praktische Anwendung der Schrift durchgehend in allen vier Phasen der Seelsorge einüben.

    Zweites Jahr
  • Modul 5: Seelsorgerliche Hilfe für den Abhängigen
  • Lernen, Menschen, die von der Sünde versklavt sind, zu verstehen und ihnen zu dienen. Abhängigkeiten aus der Perspektive der Schrift verstehen, indem die Alkoholsucht als Modell für lebensbeherrschende Süchte analysiert wird. Besondere Aufmerksamkeit verdient die Lehre von "Bündnissen mit Götzen", die zu einem fundierten Verständnis jedes menschlichen Problems verhilft, welches das Leben eines Gläubigen zu dominieren droht. Ratschläge und Richtlinien für den biblischen Seelsorger im Umgang mit vielfältigen Süchten, die das Leben bestimmen. Die Prinzipien dieses Moduls können für alle Problembereiche des Lebens angewandt werden.

  • Modul 6: Seelsorgerliche Hilfe bei Angstproblemen
  • Menschen, die mit Ängsten zu kämpfen haben, verstehen und lernen, ihnen zu dienen. Die biblische Theologie der Angst verstehen und diese auf konkrete Lebenssituationen im Kontext der Seelsorge anwenden. Wie man Gottesfurcht fördern kann, wenn die Versuchung zur Menschenfurcht gerade groß ist. Dieses Modul hilft dem Studenten, seinen Schatz an Ideen und Ratschlägen aufzufüllen, wie er Menschen, die durch Ängste, Sorgen und Gruppenzwang eingeengt sind, helfen kann. Durch Fallbeispiele lernen, das Prinzip des „Herrschaftswechsels“ im Leben von Menschen anzuwenden.

  • Modul 7: Seelsorgerliche Hilfe für den Umgang mit Zorn
  • Menschen verstehen, die mit Zorn zu kämpfen haben, und lernen, ihnen zu dienen. Die Schätze biblischer Theologie des Zorns heben, um einen oberflächliche Umgang mit Zorn zu vermeiden. Lernen Sie, Zorn biblisch auszudrücken ("heiliger Zorn"), gerechtfertigte Emotionen zu kontrollieren, um sie als „mutige Liebe“ zur Ehre Gottes einzusetzen. "…denn wovon sein Herz voll ist, davon redet sein Mund" (Lk 6,45). Die Bedeutung dieses wichtigen Aspekts unserer Beziehung zu Gott, zu uns selbst und zu anderen verstehen.

  • Modul 8: Seelsorgerliche Hilfe für Depressive
  • Wie man sich um leidende Menschen kümmert, um "Kinder des Lichts, die im Finstern wandeln". Über vielschichtige Erfahrungen der "dunklen Nacht der Seele" im Leben des Gläubigen reflektieren. Danach streben, ein Seelsorger zu werden, mit "der Zunge eines Jüngers, der den Müden mit einem Wort zu erquicken weiß“ (Jesaja 50,4). Lernen, geeignete Worte zu wählen und sie rechtzeitig zu sprechen. Lernen, beide Tendenzen zu vermeiden, Dinge auf die leichte Schulter zu nehmen, worauf Gott großen Wert legt, oder sich mit Dingen zu beschäftigen, die für Gott unwichtig sind. Einem entmutigten Gläubigen, in einer schwierigen Situation aufgrund von äußerer Probleme oder innerer Nöte dienen. Erkennen von Depressionen, die durch Sünde verursacht werden, und Arbeit mit denjenigen, die sie durchmachen. Schutz der Unschuldigen, die dazu berufen sind, in Dunkelheit zu wandeln.
    Eine kurze, aber dennoch wichtige Studie über Irrtümer in der praktischen Theologie bezüglich der Rolle Satans in den Problemen des Hilfesuchenden. Eine Studie über die Tücke Satans und seine Beteiligung am Unglück. Wie man geistlichen Kampf biblisch führt.

    Drittes Jahr
  • Modul 9: Seelsorgerliche Hilfe für Ehepartner
  • Probleme in Verbindung mit Ehe biblisch verstehen, die davor, darin und danach entstehen können. Biblische Seelsorge in Ehefragen bietet weit mehr als Techniken, Fertigkeiten und Strategien. Sie bringt ihn zu Jesus, dem Urbild des Ehemannes (Eph 5,25), und ermutigt dazu, in Jesu Namen ein Werkzeug der Heiligung im Leben seines Ehepartners zu sein. Unser Seelsorgeansatz im Bereich Ehe befasst sich nicht nur mit akuten Eheproblemen oder der Kunst, miteinander zu leben, sondern vor allem mit der Anwendung der Gnade Jesu auf die Probleme des Herzens. Dieses Modul befasst sich auch mit der Grundlagenvermittlung der Schrift mit den stets aufkommenden Fragen der Bereitschaft zur Ehe und zum Wesen der Ehe, zur Scheidung und zur Wiederheirat. Als biblische Seelsorger werden die Studenten über diese verschiedenen Themen nachdenken, die Heilige Schrift auslegen und anwenden lernen, um eine folgerichtige biblische Position zu entwickeln.

  • Modul 10: Seelsorgerliche Hilfe für Eltern und Kinder
  • Lernen, mit Eltern-Kind-Problemen so umzugehen, dass man Gottes Werk fördert. Was sind biblische Erziehungsziele für Eltern und wie kann man sie praktisch erreichen? Worüber und wie sollten wir mit unseren Kindern sprechen? Die Schrift ändert jeweils die Erziehungsziele von Eltern im Prozess der Reifung vom Kleinkind über das Schulkindalter hin bis zum Jugendlichen und Erwachsenen. Dieses Modul ist dazu gedacht, den Studenten ein biblisches Verständnis von Elternschaft zu vermitteln – wie man ein Hirte für das Herz des Kindes ist. Bei der Anwendung von Gottes Plan für Elternschaft lassen wir uns von dem Konzept "das Herz vor Gott" leiten. Die Themen werden durch das Prisma der Heiligen Schrift betrachtet, sowohl aus der Perspektive der Eltern als auch des heranreifenden Jugendlichen. Anwendung von Prinzipien der Elternschaft auf Jüngerschaft.

  • Modul 11: Seelsorgerliche Hilfe für Leidende
  • Um biblische hilfreich für den leidende Menschen zu sein, muss der Seelsorger die biblische Lehre über Leid sorgfältig studieren. Dieses Modul ermutigt den Studenten, ein solides theologisches Fundament zu erarbeiten, um sich mit den Nöten des Lebens auseinanderzusetzen, die von Leid begleitet werden, was in dieser gefallenen Welt unvermeidlich ist. Hier geht es um Wachstum in der praktischen Theologie des Leidens. Die Anwendung der Souveränität Gottes auf die Frage der schmerzhaften Prüfungen. "Selig ist der Mann, der die Anfechtung erduldet…" (Jak 1,12). Die Weisheit des „Leidenden Knechtes“ befähigt zum "Honigholen aus dem Kadaver des Löwen" (Ri 14,8-9) und lehrt, wie man innere Erneuerung erleben kann, während der äußere Mensch zerfällt. Angemessener Gebrauch von Mitteln zur Schmerzlinderung und Erleichterung von Leiden und Kummer in verschiedenen Prüfungen. Die Seelsorge soll die Seele beruhigen und das Herz für richtiges Verhalten in Notsituationen stärken.

  • Modul 12: Seelsorgerliche Hilfe für Menschen in Krisen
  • Strategien zur sofortigen Intervention in Krisensituationen wie häuslicher Gewalt, bizarrem Verhalten, Selbstmordversuch. Lebenserhaltung sowohl durch Schutz des gefährdeten Menschen (Opfer, Unterdrückter), als auch durch die Arbeit mit dem Gefährder unter Verwendung verfügbarer Ressourcen. Verwendung von Möglichkeiten der örtlichen Gemeinde unter Einbeziehung medizinischer Hilfe, ziviler Behörden und Einrichtungen durch die Gemeindeleitung, um das Werk der Barmherzigkeit, Gnade und Wahrheit Gottes für alle beteiligten Personen zu fördern. Den Studenten ermutigen, biblisch zu denken, wie die Gemeinde die von Gott bereitgestellten Ressourcen im medizinischen, juristischen und sozialen Bereich nutzt. Dieses Modul hilft dem Seelsorger, Gottes Mittel für die Herzensveränderung weise zu nutzen und solide Beziehungen zu Gleichgesinnten unter Fachleuten, Behörden und sozialen Diensten aufzubauen.

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